Verschwindende Künste (3)

Heute: Cafégespräche

So viel Café wie im Zeitalter des Latte-Macchiato war wohl noch nie. Selbst außerhalb selbsternannter Hipsterhochburgen herrscht hierzulande kein Mangel an Möglichkeiten, koffeinhaltige Heißgetränke einzunehmen. Und es ist auch keineswegs so, daß dabei nicht kommuniziert wird. Allerdings beobachte ich einen deutlichen Wandel darin, wie und und mit wem.
In my younger and more vulnerable years* saßen zwei Menschen, die sich entschlossen hatten, miteinander Kaffee trinken zu gehen, an einem Tisch, sprachen miteinander, sahen sich dabei an, manchmal sogar in die Augen und in bestimmten Konstellationen auch besonders intensiv und wurden dabei nur von mehr oder weniger aufmerksamen Caféhauspersonal unterbrochen. Ich mag das sehr. Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Cafés mit ganz unterschiedlicher Athmosphäre. Vom Bahnhofshallenfeeling bis zur Reminiszenz ans heimische Kuschelsofa bietet die moderne Großstadt da eine breite Palette an Varianten an*. Entscheidend ist das aber nicht oder zumindest nicht so sehr, wie die Caféhausbetreiber naturgemäß annehmen.*** Denn bei einem wirklich guten, einem schönen Cafégespräch verschwindet die Welt um einen herum. Man konzentriert sich aufeinander, hört zu, antwortet. Es entsteht eine Spannung, eine Intensität, die vielleicht dazu führt, über Dinge zu sprechen, über die man nicht ohne weiteres geneigt ist, zu reden. Oder es entsteht eine Konversation, die weit weg vom Mühsal des Alltags über dies, jenes und noch etwas anderes plaudern läßt. Nach einem wirklich schönen Cafégespräch verabschiedet man sich gelöst, zufrieden und unbedingt mit einem Lächeln im Gesicht, das mehr als nur freundliche Höflichkeit audrückt. Diese Intensität eines Gespräches, die ich als wohltuend empfinde, entseht eben durch die Konzentration der Gesprächspartner aufeinander – und zwar nur aufeinander.
Nun haben wir heute aber fürs tägliche Leben dreihundert nichtige Maschinen mehr**** und um die alle unterzubekommen, tragen wir sie auch mit uns herum. Was dazu führt, daß Cafégespräche zunehmend aus Kontrollblicken auf Displays bestehen. Oder aus Kommunikation mit gar nicht Anwesenden. Und so tippen, wischen und sprechen wir nun auf und in technische Spielzeuge, jegliche Gesprächsathmosphäre gründlichst zerstörend. Vielleicht hatten wir gerade eine Stimmung erreicht, in der unser Gegenüber mit etwas herausrücken wollte, das ihm (oder ihr) auf dem Herzen lag – da wenden wir unseren Blick ab, weil es soeben piepte. Das Ungesagte wird ungesagt bleiben. Eine Liebeserklärung im Café, schon von sich aus durchaus riskant, wird nun zusätzlich dadurch bedroht, daß im entscheidenden Moment Mama anruft, um zu fragen, was sie am Wochenende kochen soll. Oder der Nebenbuhler justament jetzt eine MMS mit Rosen schickt. Oder der RSS-Feed gerade eine Sensation zu verkünden hat. Oder im Email-Ordner eine neue Gewinnbenachrichtigung eingetroffen ist.
Ich sehe immer mit leichtem Bedauern die Paare an Tischen in Cafés sitzen, ein jeder mit einem Mobilgerät seiner Wahl vor sich auf dem Tisch und immer wieder schweift der Blick ab vom Gesicht aufs Display. Ich aber sage euch: Was auch immer da draußen passiert, was auch immer die Welt euch mitzuteilen hat – es gibt Momente, da darf einem das draußen und die Welt mal ganz herzlich egal sein. Es ist toll und es ist ein unglaublicher Fortschritt, daß wir die Möglichkeit haben, jederzeit mit jedem Teil dieser Welt kommunizieren zu können, jederzeit jede strittige Frage per Faktencheck klären zu können. Möglichkeit bedeutet aber eben auch: Es lassen zu können. Ein Gespräch verliert nicht dadurch an Qualität, daß die Frage nach der korrekten Flügelspannweite eines Condors ungeklärt bleibt. Gsprächsqualität hat überhaupt sehr wenig mit technischen Fragen zu tun (sorry, Mr. D’Avis). Und es ist schade, daß uns diese Kunst abhanden zu kommen scheint. Indem wir durch die Chance darauf, mit jedem zu kommunizieren präferieren, geben wir die Möglichkeit auf, mit einem zu sprechen. Fast bin ich versucht, laut auszurufen: Habt Mut, euch eures Mobiltelefons nicht zu bedienen.
Aber dann wäre ich ja Kulturpessimist. Und das bin ich ja nicht. Auch wenn viel zu selten bedacht wird, was der Hausheilige zum Wandel der Welt sagte:

Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen. Aber dabei setzen sie stillschweigend voraus, daß die neuere Epoche alles das habe, was man früher gehabt hat, plus dem Neuen.
Das ist ein Denkfehler.
Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.

*****

P.S. Ganz ähnliches ließe sich übrigens auch zu Kneipengesprächen sagen.


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*aus: Fitzgerald, Francis Scott: The Great Gatsby. siehe auch die Buchempfehlung „Das Buch zum Sonntag (7)
**Die Palette der koffeinhaltigen Heißgetränke steht dieser in Sachen Vielfalt allerdings auch nicht nach, so daß „Kaffee bestellen“ inzwischen ein eigenes Subgenre des komödiantischen Gewerbes geworden ist.
***Das gilt auch für andere Geschäfte. Die KollegInnen in der Branche werden das nicht gern hören, aber ich halte Warenpräsentation für völlig überbewertet. Nicht für irrelevant, aber für überbewertet. Merkwürdigerweise ist noch immer entscheidend, was da ist und weit weniger wie.
****aus: Gruß nach vorn. in: Werke und Briefe: 1926, S. 237. Digitale Bibliothek Band 15: Tucholsky, S. 4319 (vgl. Tucholsky-GW Bd. 4, S. 404)
*****aus: Schnipsel. in: Werke und Briefe: 1932, S. 209. Digitale Bibliothek Band 15: Tucholsky, S. 8925 (vgl. Tucholsky-GW Bd. 10, S. 98)

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Verschwindende Künste (3)

Verschwindende Künste (2)

Heute: Briefe schreiben

Ich bin kein Freund des Kulturpessimismus. Für dessen Berechtigung ist die abendländische Kultur in den letzten Jahrtausenden ein bißchen zu oft untergegangen. Aber wie ich bereits vor einigen Monaten schrieb, gehen nichtsdestotrotz durch den technologischen Wandel Kulturtechniken mangels Bedarf verloren.
Dazu gehört das Briefe schreiben. Nun meine ich damit nicht, daß Menschen nicht mehr schriftlich miteinander kommunizieren. Ganz im Gegenteil, so viel schriftliche Kommunikation war wohl nie.
Aber genauso wie sich der Umgang mit und die Produktion von Musik durch die Digitalisierung verändert, so verändert sich auch der Umgang mit und die Erstellung von Texten. Deren Struktur wird durch das andere Medium und deren Möglichkeiten massiv beeinflußt. Eine email liest sich ganz anders als ein klassischer, handgeschriebener Brief.
Und ich glaube, daß dies tatsächlich etwas mit dem Material zu tun hat. Einen Füllfederhalter in die Hand zu nehmen, ein schönes Papier auszusuchen, vielleicht ein passendes Heißgetränk, den gewählten Platz zum Schreiben freiräumen und ein paar reinigende Handbewegungen, begleitet von einem Pusten, das die letzten Staubkörner entfernt, um so dem zu beschreibenden Papier den gebührenden Auftritt zu ermöglichen. Eine kurzes Sammeln, ein kleiner Schluck aus der Tasse und dann die ersten Worte, denen bald noch mehr folgen. Ein Fließenlassen, ein Dahinschreiben , ein Versinken in Gedanken.
Es ist die Zeit, die den Unterschied macht. Die Zeit, die sich der Schreibende nimmt, die Zeit aber auch, die der Lesende aufwendet, die Zeit, die vergeht, eh der Brief den Adressaten erreicht, die Zeit schließlich, die das Schriftstück überdauert.
Sicher, es kann auch eine Email ein wunderbarer Ausdruck der Liebe und Zuneigung sein – selbst eine SMS kann ein bewegendes Dokument tiefgreifender Gefühle sein. Aber werden dereinst die Tränen der Kinder oder Enkel voll Rührung darauf tropfen, weil der Zufallsfund auf dem Dachboden ihnen ganz neue Seiten ihrer Eltern oder Großeltern offenbaren?
Natürlich führt die Unmittelbarkeit der elektronischen Kommunikation zu ganz anderem Ausdruck, zu einer ganz anderen Form, einer anderen Sprache. Und zu einer Flüchtigkeit, die in meinem romantisch-verklärten Blick nicht so recht zur Schriftlichkeit passen will. Ist die Entscheidung, einen Brief zu vernichten, noch etwas handfestes, physisches – so genügt im Email-Postfach ein Klick. Bösartige Programme löschen sogar automatisch Nachrichten, die eine bestimmte Verweildauer überschritten haben. Ich nehme jedoch stark an, schon die heute 20jährigen können dieses Unbehagen schon nicht mehr nachvollziehen – es ist insofern also nur vorausschauend, wenn die Post versucht, nun Geld mit Emails zu verdienen. 😉
Es sind ja nicht nur Briefe, die verschwinden, auch die beliebten Postkarten aus dem Urlaub werden immer weniger – wozu sollen die auch gut sein, wenn doch ein paar Klicks am Mobiltelefon mit Kamera genügen, damit alle Freunde am Urlaubserlebnis teilhaben?
Doch es bleibt etwas ganz anderes, sich einen hübschen Stapel mit Bedacht ausgewählter Ansichtskarten zu kaufen, ein Stammcafé aufzusuchen und jede Karte von Hand mit Grüßen und Adresse zu versehen, zu frankieren und am nächsten Briefkasten auf die Reise zu schicken. Das schafft eine viel innigere Verbindung als es jeder flotte Kommentar auf Facebook je könnte.*
Und mal ehrlich, ist die Intensität rituellen Verbrennens von Liebesbriefen des oder der Verflossenen durch das Löschen eines email-Ordners auch nur annähernd zu erreichen? Oder die sentimentale Rührung bei der erneuten Lektüre alter Korrespondenzen, die einem beim Durchstöbern der Umzugskartons in die Hände fallen? Die als Lesezeichen verwendeten Botschaften, die beim Aufblättern eines vor langer Zeit gelesenen Buches herausfallen und sich so wieder in Erinnerung rufen – ob uns das mit 10 Jahre alten SMS wohl auch geschehen wird?

Nun, die Zeiten ändern sich und wir uns mit ihnen.
Ich aber werde jetzt mein Netbook schließen, meinen Federhalter** auffüllen, mein bestes Briefpapier herausnehmen und einen Brief an einen lieben Menschen schreiben.

*Was im Übrigen aber ganz ausgezeichnet zur Umwertung des Freundschaftsbegriffs paßt, der dort betrieben wird. Die Menschen, mit denen ich auf Facebook verbunden bin, sind mir keineswegs egal oder gar unsympathisch – aber es sind nun beim besten Willen nicht alles meine Freunde. Eine Freundschaft erfordert in meinen Augen ein Maß an Innigkeit und Belastbarkeit, das weder mit jedem wünschenswert, geschweige denn im erforderlichen Umfange überhaupt leistbar wäre.

**Wobei mein Modell wirklich noch zum Auffüllen ist, also nix da mit Patronen. Es wird schon ein formschönes Tintenfaß benötigt. 😉

Verschwindende Künste (2)

Verschwindende Künste (1)

Heute: Alben hören.

Im Laufe der Zeit gehen viele Kulturtechniken verloren, weil sie aufgrund des technologischen Fortschrittes nicht mehr benötigt werden. Besonders deutlich zeigt sich das im Verschwinden von Berufen. Nun, im Zeitalter des DTP mag es nicht mehr notwendig sein, Schriftsetzer zu haben, auch Kettenhemden werden heute nur noch in Spezialfällen benötigt (dann aber dringend…).
Aber es zeigt sich auch außerhalb des Berufslebens immer wieder ein deutlicher Wandel.
Beispielsweise das Schreiben privater Briefe. Und ich meine hier durchaus das Schreiben auf zellstoffbasiertem Material. Denn die digitalen Kommunikationsmedien haben längst ihre eigenen Regeln, ihre eigene Sprache, ihren eigenen Stil entwickelt (*lol* oder 😉 in einem handgeschriebenen Brief wäre einfach unpassend).
Eine email hat einen anderen Tonfall als ein Brief (eine hübsche Zusammenstellung der Dinge, die die jüngste technologische Revolution an den Rand des Verschwindens bringt, hat übrigens Herm während seiner Urlaubsvertretung auf Herrn Niggemeiers Blog angefertigt.)
Doch um die Kunst des Briefeschreibens, derer ich auch allmählich verlustig gehe, wie ich jüngst anläßlich eines Versuches feststellen mußte, soll es mir heute nicht gehen.
Mir soll es heute um die Kunst des Musikalbenhörens gehen.
Untersuchungen zum Leseverhalten haben ergeben, daß hierzulande zwar immer mehr gelesen wird, jedoch immer weniger zu Ende. Mir scheint das symptomatisch. Denn es handelt sich hier um eine Rückwirkung der veränderten Mediennutzung. Computerbildschirme laden eher zum Erfassen kürzerer Texte ein. Und ähnliches scheint mir in der Nutzung und Wahrnehmung von Musik vor sich zu gehen. Die unglaublichen Möglichkeiten, die ein Format wie mp3 zusammen mit den nicht weniger unfaßbaren Möglichkeiten mobiler Geräte (erinnert sich noch irgendjemand daran, daß es gerade mal 20 Jahre her ist, daß ein Festnetztelefon mit Wählscheibe nicht nur nicht selbstverständlich sondern sogar Inhalt von Sehnsüchten war?) schaffen ein veränderte Nutzungsgewohnheiten, die weder tragbare CD-Player noch der Walkman je hätten erreichen können. Man kann heutzutage ganze CD-Schränke in einem bestenfalls handtellergroßen Wunderding mit sich herumtragen (wenn man auf die Möglichkeiten des Surfens, Spielens, Fotografierens, achja und natürlich Telefonierens verzichtet, sind wir schon nur noch im Fingerbereich) und die gespielte Musik jederzeit nach Gusto verändern. Jeder sein eigener DJ. Und dem Bedürfnis, unterwegs Musik zu hören, ist das vollkommen angemessen. Denn jederzeit sind Situationen denkbar, in denen man ausschalten muß oder sich geneigt fühlt, andere Musik zu hören (Idioten im Straßenverkehr, Trottel aufm Fußweg, Wetterwechel – oder das schlichte Erreichen des Zieles).
Auch die absurde Jagd diverser Radiostationen nach dem möglichst besten Mix (der Sechziger, Siebziger, Achtziger und so weiter) paßt sich diesem Bedürfnis an.
Wir nehmen also heute allerorten und jederzeit Musik wahr. Bunt gemischt, je nach Lust und Laune. Niemand brauche mehr ganze Alben las ich jüngst in einem Kommentar zur Urheberrechtsdebatte (leider finde ich den Kommentar nicht mehr). Und das könnte stimmen. Weder physisch (ich kenne noch das ehrfürchtige Gefühl, die erste eigene Platte in die Hand zu nehmen und aufzulegen – meine Kinder werden den Spruch „Leg mal eine andere Platte auf.“ überhaupt nicht mehr erfassen können) noch psychisch besteht möglicherweise noch Bedarf. Denn ein Album zu hören braucht Zeit, Ruhe und eine Athmosphäre, die ein Einlassen ganz auf die Musik (und eben nur diese) erfordert. Und ich fände es überaus schade, sollte uns tatsächlich diese Fähigkeit abhanden kommen. Denn es hat etwas entschleunigendes. Ein Innehalten, ein Pausieren von der Hektik unseres Alltags. Keine Prokrastination, kein Ablenken, kein Nebenherhören. Es ist Genießen.
Es ist Versinken in einer anderen Welt, es ist ganz Aufnehmen, es ist bis ins Innerste spüren.

Ein Album, das diesen Titel auch verdient, denn es gab und gibt heute erst Recht, da Künstler ja auch verkaufen müssen und mithin die Bedürfnisse des Publikums nicht ignorieren können, auch simpel zusammgestellte Kompilationen, ist eine Einladung an den Hörenden, auf eine Reise zu gehen. Und es lohnt sich, eine solche Reise mitzumachen.

Wir sollten darauf achten, uns das zu erhalten. Schon allein, weil es Musik gibt, die es verdient, ganz und gar gehört zu werden. Manchmal erfordert sie es sogar – doch mit welchem Gewinn für den Hörenden!

Das Verhältnis des Hausheiligen zur Musik darf getrost als ambivalent bezeichnet werden, wobei sich seine Ablehnung nicht selten eher auf Rezipienten und so manche Musizierende bezieht, als auf die Musik selbst.

Ich bin unmusikalisch. Wenn ich es sage, antworten die Leute mit einem frohen Gefühl der Überlegenheit: »Aber nein – das ist ja nicht möglich! Sie verstehen gewiß sehr viel von Musik . . . « und freuen sich. Es ist aber doch so. Musik läßt mich aufhorchen; wenn ich sie höre, habe ich ein Bündel blödsinniger Assoziationen – und dann verliere ich mich im Gewirr der Töne, finde mich nicht mehr heraus . . . Und um rat- und hilflos zu sein, dazu brauche ich schließlich nicht erst in eine Oper zu gehen.

aus: Die Musikalischen. in: Werke und Briefe: 1926. Tucholsky: Werke, Briefe, Materialien, S. 4617 (vgl. Tucholsky-GW Bd. 4, S. 529) (c) Rowohlt Verlag http://www.digitale-bibliothek.de/band15.htm

Außerdem sehr lesenswert zur Frage der globalen Massenkultur in der Musik: Lyrik der Antennen.

UPDATE (05.11.2009): Bei Spreeblick gibt es einen höchst interessanten Beitrag samt ebenso beschaffener Diskussion zur Zukunft von Musikalben.

Verschwindende Künste (1)